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Filme – #2: Pandas, kleine Mädchen, Türken, Lügen, Fledermaus 3, Blöcke

Bam, Boom, Bang!

  • Kung Fu Panda 2: Dank deutscher Synchronisation erschreckend unlustiger Animationsfilm. Dafür mit sehr vielen unverschämt spektakulären Actionszenen ausgestattet. Hat mir dank BluRay auch mal wieder gezeigt, wie gestochen scharf Film aus dem Computer sein kann.
  • Hanna: Endlich wieder ein Film, der mich optisch überraschen konnte. Handwerklich toll gemachter „Actionfilm“, erzählt in der Form eines Märchens. Nervt und langweilt wahrscheinlich viele Zuschauer, sprach mich aber total an.
  • Almanya: Ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet. Peinliche Witze, dumme Klischees, schlechte Schauspieler. Deutscher Film eben. Doch dann lief da eine süße und herzliche Komödie mit tollen Schauspielern. Leider knickt die Geschichte im letzten Drittel etwas melodramatisch ab und drückt den allgemeinen Spaß zu stark nach unten.
  • Easy A: Ich sollte einfach aufhören englische Komödien auf deutsch zu schauen. Fast jeder Witz geht in der Übersetzung verloren. Dazu noch unrealistisch alte Schauspieler für eine Schulkomödie und schon schaute ich öfter gähnend an die Wand neben dem Fernseher, als mir lieb war. Schade.
  • Dark Knight Rises: Das ich einen der großen Filme des Jahres einfach so in eine Liste reinstecke, sagt schon viel über die Qualität des dritten Nolan Batmans aus. Bombastische Bilder und Töne hämmern einen in den Kinositz und Emotionen kochen in einem hoch, ohne das man genau weiß warum. Wenig des Gezeigten macht bei längerem Grübeln viel Sinn und kaum einer der vorhandenen politischen Kommentare wird klar zu Ende gedacht. Der Film ist einfach nur voll mit Zeug und der Zuschauer soll über das Zeug nachdenken. Auch Zeit und Raum spielen keine große Rolle mehr, denn Batman überwindet unklare Strecken mit einem Augenaufschlag. Tolle Schauspieler spielen gegen dröge Actionszenen an und ein faszinierender Bösewicht wird mit einer kurzen Handbewegung aus dem Film entfernt. Es könnte alles schrecklich traurig sein, wenn ich nicht doch 2 Stunden und viele Minuten gebannt im Kinosaal saß. Komische Nolan-Magie.
  • Attack the Block: Geheimtipps sind ja gefährlich, weil sie eine unüberwindbare Erwartungshaltung aufbauen können. Der kleine englische Genre-Film um eine kleine Alieninvasion in London kann da gerade noch die Kurve kriegen, weil er die kleinen schnuckeligen Ideen gut verpackt. Nichts unfassbar Gutes, aber feine Unterhaltung mit sympathischen Figuren.

Peng, Peng, Puff!

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Batman: Year One gesehen

Wer es bis zum Kinostart von The Dark Knight Rises nicht mehr aushalten kann, der besorgt sich den neuesten Zeichentrickfilm aus dem Batman Universum. Batman: Year One basiert auf den gleichnamigen Comic von Frank „ich mag die Occupy-Bewegung nicht“ Miller. Wie der Name vermuten lässt dreht sich die Geschichte um Batmans erstes Jahr als Fledermaus. Leider wird nicht beleuchtet, woher er die Fähigkeiten hat, ganze Bäume mit einem Fußtritt zu zerstören, aber man kann ja nicht alles haben.

Der eigentliche Hauptcharakter des Films ist außerdem auch gar nicht Batman, sondern Commissioner Gordon, der da noch gar kein Commissioner ist (glaube ich zumindest … recherchiert das mal). Der nette Brillenträger kommt gleichzeitig mit Bruce Wayne in Gotham City an und muss sich mit der korrupten Polizei auseinandersetzen.

Positiv: relativ düster und ernst, gute Animationen, einige coole Actionszenen.
Negativ: so richtig gut wird der eigentliche Anfang von Batman nicht beleuchtet, plötzlich hat er einen Anzug und kann auch sofort perfekt mit seiner Ausrüstung umgehen, eine Lernphase scheint der Herr Wayne nicht zu brauchen.

Für Batman Fans lohnt sich der Weg in die (Online-)Videothek.