Filme – #3: Steven Spielbergs Sohn, Heilige Motoren, Gehirndrogen, Hochhauskampf, Katniss im Winter

Es ist wieder Zeit für eine wilde Mischung an Meinungen zu einer wilden Mischung an Bewegtbildern. Los!

  • Super 8: J.J. Abrams hat seine Kindheit verfilmt und viele Leute haben am Film mitgearbeitet, die auch so eine „magische“ Kindheit hatten und Steven Spielberg war schon vorher da und hat so „magische“ Filme als tolle Inspirationsquelle gedreht und hach ist das alles schön und rührselig und sentimental. Dazu gibt es noch einen mittelmäßig guten Monsterfilm.
  • Holy Motors: Durch verschiedenen Festivals hochgepuscht war Holy Motors DER Geheimtipp des Kinomonats September. Das sei total abgedreht und total tolle Bilder und alles ganz unglaublich. Wer allerdings keinen Abschluss in Filmgeschichte hat, der wird mit den meisten Anspielungen im Film Schwierigkeiten bekommen. Ein Mann fährt mit einer Limousine durch Paris. Während der Fahrt verkleidet er sich und spielt an jedem Stop eine andere Person. Zwischendrin tauchen Eva Mendes und Kylie Minogue auf und am Ende bleibt der Zuschauer fragend zurück. Mit den fehlenden Erklärungen kann ich mich gut arrangieren, aber der Film hat wenig interessante Bilder ist nicht besonders mitreißend inszeniert und wirklich provokant kommt er auch nicht daher. Ich gucke mir gerne aufregende Bilder an, auch wenn sie inhaltlich nicht zusammenpassen, aber selbst auf dieser Ebene versagt Holy Motors auf beinah ganzer Linie.
  • Ohne Limit: Schöne Bilder bietet dagegen Ohne Limit. Dank Drogenzufuhr wird aus einem Schluffie der coolste Typ der Welt. Hierbei holpert inhaltlich einiges, aber die Idee, was passieren würde, wenn man endlich mal seine gesamte geistige Leistung abrufen könnte, sollte jeden Zuschauer bei der Stange halten.
  • The Raid: Noch so ein hochgelobter Geheimtipp. Wahrscheinlich ist The Raid auch der tollste Actionfilm seit der Erfindung von Videospielen, aber heilige Zitronenkugel ist das Ding auf Dauer langweilig. Eine Kampfszene reit sich an die nächste und spätestens nach der halben Spielzeit musste ich mich nebenbei mit anderen Dingen beschäftigen, um nicht gelangweilt aufzugähnen.
  • Winter’s Bone: Noch einer zum Runterziehen für den Schluss. Junges Mädchen muss sich nach dem Verschwinden des Vaters um die Familie kümmern und kämpft im Hinterland Amerikas gegen verschwiegene Gangsterbanden. Langsam, methodisch, unaufgeregt.
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